Baustellen sind selten schön. Umwege, Zeitdruck, manchmal Ärger. Und gleichzeitig die leise Vorfreude: Es entsteht etwas Neues.
So ähnlich ist auch die Konfirmandenzeit, die gerade in einigen Gemeinden mit dem Begrüßungsgottesdienst neu gestartet ist.
Die Konfizeit ist eine Art Baustelle. Noch nicht fertig, manchmal chaotisch, voller Fragen – und doch mit einem Ziel: Die jungen Menschen sollen Jesus kennenlernen.

Die Jugendlichen machen sich auf den Weg. Sie bringen sich ein, probieren aus, lachen, zweifeln, entdecken. Und sie sollen erleben: Ich bin nicht allein. Ich habe einen Platz. Ich darf so sein wie ich bin, weil Jesus an meiner Seite ist.
Vor ein paar Wochen war der Konfi-Begrüßungsgottesdienst in der Auricher Lambertikirche:
„Lasst euch als lebendige Steine aufbauen zu einem geistlichen Haus.“ (1. Petrus 2,5)
Im Konfirmandenunterricht werden die Jugendlichen eingeladen, sich als Steine aufbauen zu lassen und selber an diesem „Gebäude“ der Gemeinschaft mitzubauen.
Das Fundament ist dafür schon gelegt: Jesus Christus. Darauf wächst Gemeinschaft. Vertrauen. Glaube.
Was ist mit Ihrer Baustelle? Haben Sie Jesus auch in Ihrer Konfirmandenzeit kennengelernt? Was ist daraus geworden? Gehen Sie Ihren Lebensweg noch mit Jesus?
Die Tür zu dieser Baustelle steht jedenfalls offen.
Diakonin Lara Wissemann, Kirchenkreisjugenddienst Aurich