Desktop

Tablet / Mobil

Desktop

Tablet / Mobil

Notfallseelsorge

Pastor Hermann Reimer

Dwarsende 1
26629 Großefehn

Pastorin Christiane Schuster-Scholz

Kapellenweg 8
26629 Großefehn

Superintendentur Kirchenkreis Aurich

Julianenburger Str 23
26603 Aurich

Notfallseelsorge im Sprengel Ostfriesland-Ems

Pastor Marcus Droste

An der Markuskirche 4
48499 Salzbergen

Erste Hilfe für die Seele

Ob bei den „Katastrophen im Wohnzimmer“ oder schweren Unglücksfällen auf der Straße, ob bei Suizid oder plötzlichem Kindstod: wenn Menschen in eine Ausnahmesituation geraten, dann können sie Beistand gut gebrauchen. Diesen zu leisten, ist die Aufgabe der Notfallseelsorge (NFS) in unserem Kirchenkreis.
Dazu stehen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zwei Seelsorger/innen in Bereitschaft, eine/r aus dem Kirchenkreis Norden und eine/r aus dem Kirchenkreis Aurich.

Im Bedarfsfall werden sie über die Kooperative Leitstelle in Wittmund alarmiert. Dies geschieht vor allem bei plötzlichen Todesfällen im häuslichen Bereich, bei Selbsttötungen, bei Unfällen sowie der Überbringung von Todesnachrichten (gemeinsam mit der Polizei).

Notfallseelsorge - für wen ist das?

Die NFS richtet sich sowohl an Menschen, die direkt von einem Unglücksfall betroffen sind als auch an Einsatzkräfte. Mit Blick auf die von einem Unglück Betroffenen ist es das Ziel der NFS, ihnen beizustehen. Oft hilft es in der ersten Phase, dass einfach jemand da ist und das Entsetzen mit auszuhalten. Dabei geht es nicht um viele Worte, sondern um persönliche Gegenwart. Dafür nimmt NFS sich Zeit.

Mit Blick auf Einsatzkräfte hilft die NFS, das Geschehene zu verarbeiten. Das geschieht oft in Besuchen bei der Feuerwehr oder anderen Einsatzkräften nach besonders belastenden Einsätzen. Auch bei der Ausbildung junger Feuerwehrleute ist NFS beteiligt. Dabei geht es vor allem darum, Sensibilität für den Schutz der eigenen Seele zu wecken.

Notfallseelsorge - wie geht das?

Die jeweils einsatzleitende Person der Feuerwehr, Polizei oder des Rettungsdienstes fordert NFS über die Leitstelle an, wenn das nach ihrer Einschätzung erforderlich ist. NFS wird im Bedarfsfall versuchen, zunächst den Pastor oder die Pastorin am Einsatzort zu erreichen.

Wenn diese nicht zu erreichen sind, fährt der wachhabende Notfallseelsorger selbst in den Einsatz. Danach übergibt er oder sie die seelsorgerische Aufgabe an den Ortspastor/die Ortspastorin, wenn das von den Betroffenen gewünscht ist.