IGS Aurich bei Tagen zur Orientierung in der Jugendbildungsstätte Asel

Von 6 auf 2,5 verbessert
Die „Tage zur Orientierung“ sind in der Ev. Jugendbildungsstätte Asel längst ein Renner. Zahlreiche Schulen haben in den letzten Jahren bereits an diesem bewährten, dreitägigen Programm für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 teilgenommen. Für die IGS Aurich war es allerdings Premiere. Mit insgesamt 4 Klassen besuchten sie erstmals die Tage zur Orientierung als außerschulisches Lernprojekt. Sie setzten sich mit Fragen auseinander wie z.B. „Welche Personen haben mich geprägt? Was ist mir wichtig im Leben? Welche Eigenschaften zeichnen mich aus? Was möchte ich in meinem Leben erreichen?“
Eine Teilnehmerin, wurde von ihrer Gruppenleiterin am ersten Tag gefragt, mit welcher Schulnote sie ihre Stimmung in Bezug auf ihre Motivation benoten würde. Die Antwort war für die Leiterin ernüchternd, es war eine glatte 6. Allerdings verbesserte sich die Note täglich, so dass am Abreisetag die Schülerin immerhin eine 2,5 vergab.
Die 86 Schülerinnen und Schüler der IGS Aurich waren jeweils in 2 Klassen angereist, so dass das Orientierungsseminar insgesamt zwei Mal durchgeführt wurde. Ulrich Menzel, Lehrer an der IGS Aurich, sowie seine Kolleginnen und Kollegen, waren mit dem Verlauf und den Inhalten der Veranstaltung sehr zufrieden.

Die Tage zur Orientierung sind ein Angebot für 9. Und 10. Klassen, das von der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finanziell gefördert wird. Das Besondere des Seminars besteht darin, dass die pädagogischen Einheiten nicht von Hauptamtlichen, sondern von jugendlichen Mitarbeitenden der Ev. Jugend durchgeführt werden. Sie wurden geschult und unterstützt von Christine Kruse, Kirchenkreisjugendwartin im Kirchenkreis Aurich, von Matthias Conrad, Kirchenkreisjugendwart im Kirchenkreis Harlingerland sowie von Thomas Scheurenbrand, dem Bildungsreferenten der Jugendbildungsstätte Asel.

Fotos von Christine Kruse, Einverständnis zum Abdruck wurde gegeben