Kirche in Mittegroßefehn hat Sonntag einen Namen bekommen

Anlässlich des 150. Todestages von Johann Heinrich Leiner hat am vergangenen Sonntag die Kirchengemeinde Mittegroßefehn und das Leinerstift einen Festgottesdienst gefeiert. Pastor Christoph Schoon hielt darin die Festpredigt.

Seit 1857 war Johann Heinrich Leiner der erste Pastor der Kirchengemeinde uns später der Gründer des „Rettungshauses“, des Vorläufers des heutigen Leinerstiftes.

Im Frühjahr 2018 hat der Kirchenvorstand Mittegroßefehns bei der Landeskirche beantragt, dass die Kirche des Dorfes einen Namen erhält. Im Festgottesdienst konnte Superintendent Tido Janssen jetzt verkünden, dass die Landeskirche diesen Antrag bewilligt hat. Seit dem 1. September 2018 trägt die Kirche nun offiziell den Namen „Evangelisch-lutherische Johann-Heinrich-Leiner-Kirche Mittegroßefehn“.

Diese Entscheidung, die die Landeskirche pünktlich zu den Jubiläumsfeierlichkeiten getroffen hat, stieß bei den anwesenden Gottesdienstbesuchern auf großen Beifall.

Damit bleibt neben dem Leinerstift auch mit der Kirche der Name Johann Heinrich Leiners prominent präsent.

Superintendent Tido Janssen überreichte der Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Martina Schneider, ein vorläufiges Namensschild und sagte der Kirchengemeinde die Finanzierung eines dauerhaften Schildes durch den Kirchenkreis zu.

Im Anschluss an den Gottesdienst besuchten die Teilnehmer Leiners frisch renoviertes Grab auf dem örtlichen Friedhof. Der Tag klang aus bei Kaffee, Tee und Kuchen im neuen „Cafe im Park“ im Kulturpark Mitte.

Foto: Superintendent Tido Janssen und Martina Schneider