Pastor Hermann Rübel verstorben

Kurz vor seinem 87. Geburtstag ist jetzt der langjährige Wallster Pastor Hermann Rübel verstorben. Mit vielen Ideen hat er das Leben der Kirchengemeinde in Walle geprägt. Er gründete dort den Jugendchor, den Singkreis und den Posaunenchor. Zeitweise leitete er auch selbst die Chöre. Akzente setzte er in der Jugend- und Konfirmandenarbeit, unterrichtete auch zwölf Jahre das Fach Evangelische Religion am Gymnasium Ulricianum. Hermann Rübel konnte mit seinem offenen Wesen schnell Kontakte in viele Richtungen knüpfen. Als eine der ersten Gemeinden im Kirchenkreis gaben die Wallster einen Gemeindebrief heraus. Mit dem Projekt „Casa Walle“ engagierte er sich auch in einem benachteiligten Stadtviertel in Santiago de Chile in der weltweiten Partnerschaftsarbeit. Viele beliebte Feste organisierte er in Walle. Er war selbst aktives Mitglied der Feuerwehr im Ort. Vor allem aber besuchte Hermann Rübel seine Gemeindeglieder intensiv. Tido Janssen, Superintendent des Kirchenkreises Aurich, sagte zum Tod des früheren Wallster Pastoren: „ Mit Hermann Rübel hatten wir einen vielseitig begabten Amtsbruder in unserer Mitte. Ihm gelang es, schnell Nähe zu Menschen herzustellen. Aus tiefem Glauben heraus hat er gewirkt. Dankbar blicken wir auf die Jahre mit ihm zurück.“

Bis zuletzt war er Mitglied der Auricher Lamberti-Kantorei. Mit dem Wetterengel auf dem Dach der Lukas-Kirche in Walle hinterlässt er auch ein sichtbares Zeichen seiner handwerklichen Fähigkeiten.

Foto (privat): Pastor i.R. Hermann Rübel