Wilhelm Heinen in Sandhorst mit Silbernem Facettenkreuz geehrt

In einem Gottesdienst in der St.-Johannis-Kirche in Sandhorst wurde jetzt Wilhelm Heinen nach 50-jähriger Wirksamkeit im Verkündigungsdienst und anderen Ehrenämtern verabschiedet. Zugleich wurde ihm von Superintendent Tido Janssen das Silberne Facettenkreuz verliehen. Dies ist die höchste Ehrung für Ehrenamtliche in der evangelischen Kirche in Niedersachsen.

Tido Janssen würdigte Wilhelm Heinen als Urgestein der Gemeinde, der von Anfang verantwortlich mit dabei war. Er habe nicht nur die Tradition der plattdeutschen Silvestergottesdienste mit Sekt in Sandhorst begründet. Wilhelm Heinen habe mutig Klartext gepredigt verbunden mit der Kunst, niemanden zu verletzen. Er sei ein „Naturtalent“ gewesen, der in seinen Predigten immer wieder anschauliche Bilder aus dem Sandhorster Alltag verwendet habe. Auch im NDR war Wilhelm Heinen viele Jahre ein gern gehörter Sprecher plattdeutscher Andachten.

Der Geehrte kümmerte sich um zahlreiche einzelne Menschen und hielt die Gemeinschaft seiner Männergruppe zusammen. Diese gestaltete auch jetzt den Sandhorster Gottesdienst mit.

„Die Verbundenheit mit der christlichen Gemeinde ist mir immer heilig geblieben“, sagte Wilhelm Heinen selbst. Dieser werde er auch jetzt treu bleiben.

Für den Kirchenvorstand würdigte Bernd Boettcher das jahrzehntelange Wirken Wilhelm Heinens an verschiedenen Stellen der Gemeinde und dankte ihm für das gute Miteinander. Auch die sich jetzt im Ruhestand befindliche Pastorin Susanne Schneider lobte Wilhelm Heinens ehrenamtliche Verdienste in einem Grußwort.

Foto vor dem Sandhorster Altar: (privat) Wilhelm Heinen