Pädagogische Handeln bei Kindeswohlgefährdung – Fortbildung des Kirchenkreisjugenddiens tes Aurich

Ehrenamtliche aus dem Kirchenkreis Aurich bildeten sich weiter

Teilnehmende aus unterschiedlichen ehrenamtlichen und beruflichen Tätigkeitsbereichen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Kirchenvorsteherinnen und Tagesmütter nahmen am Donnerstag, den 21. November an einer dreistündigen Fortbildung über Kindeswohlgefährdung des Ev.-luth. Kirchenkreisjugenddienstes Aurich teil.

Referentin Iris Feigel vom Landesjugendpfarramt Hannovers gelang es dieses schwere und komplexe Thema anschaulich zu vermitteln und die vierzehn Teilnehmenden für die Wahrnehmung und die erste Einschätzung von möglichen Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen zu sensibilisieren und zu qualifizieren.

Sie lernten nicht nur die rechtlichen Vorgaben des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung und sexualisierter Gewalt kennen, sondern befassten sich mit auch einem Interventionsfahrplan und den verschiedenen Anhaltspunkten und entsprechender Dokumentation.

In Übungen spürten sie grenzverletzendes Verhalten nach.

Eine Selbstverpflichtungserklärung von Ehrenamtlichen, ein entsprechender Teamvertrag und Vorlage eines erweiterten Führungszeugnis für Gruppenleitende ist in der Evangelischen Jugend Standard, darauf wies Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse hin.

Text und Bild Christine Kruse