„Du siehst mich“ … in Berlin

140 Auricher beim Kirchentag in Berlin

Überall in Berlin waren die orangenen Schals zu sehen. Sie sind das weithin erkennbare Markenzeichen der Kirchentagsbesucher. Fünf Tage waren Menschen aus dem Kirchenkreis Aurich unterwegs. Eine Klasse der IGS Aurich-West unter der Leitung von Schulpastor Ulrich Menzel, eine Bläserklasse des Ulricianums, begleitet von Schulpastor Andreas Scheepker, Jugendliche vor allem aus Mittegroßefehn und Timmel, begleitet von Diakon Oltmann Buhr, und eine große Gruppe Erwachsener kam jetzt beschwingt und mit vielen tollen Eindrücken aus Berlin zurück. „Du siehst mich“ lautete das diesjährige Motto. Wahrgenommen zu werden tut ebenso gut wie selbst genau hinzusehen. Einander auf Augenhöhe wahrzunehmen und von Gott angesehen zu sein waren verschiedene Aspekte dieses Mottos. Besucht haben die Auricher Gottesdienste am Gendarmenmarkt und am Brandenburger Tor. Einige waren bei dem Gespräch von Obama und Merkel. Bibelarbeiten z.B. mit Thomas de Maiziere, Margot Käßmann, Ursula von der Leyen oder Bernhard Schlink gehörten zum Programm. Aber auch kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte mit den Wise Guys und Max Giesinger wurden gerne wahrgenommen. Es gab ein eigenes Zentrum für Kinder und für Jugendliche.

Viele nette Kontakte wurden geknüpft durch die Unterbringung in Privatquartieren oder auch im Gemeinschaftsquartier. Mehrere ostfriesische Gruppen waren bei diesem Kirchentag zusammen in einer Schule untergebracht.

Auch wichtige gesellschaftliche Debatten wurden geführt, etwa zum israelisch-palästinensischen Konflikt, zum Miteinander der Religionen in Deutschland und zum Umgang mit Menschen in der AfD.

„Ich fahre auf jeden Fall in zwei Jahren mit nach Dortmund.“ Das War das Resümee der meisten.

Im Büro der Superintendentur hatten Karin Wessels und Herta Hinrichs-Dettmers maßgeblich die Gruppenreise geplant.