Gottesdienst für Religionslehrer

„Was glaubst denn du“- zu diesem Thema sind am 25. April alle Religionslehrer des Kirchenkreises in die Lukaskirche Walle eingeladen. Um 17 Uhr beginnt der Gottesdienst, der persönliche Erfahrungen Martin Luthers mit seinem Glauben zum Mittelpunkt hat. Ein kollegialer Austausch schließt sich an.

Einweihung Urnenfeld in Ihlow

Am Sonntag, 23. April wird das Urnenfeld auf dem Friedhof in Ihlowerfehn (Kirchengemeinde Ihlow) mit Gebet und Segen eingeweiht. Wir beginnen um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, an dem Bläser aus den Posaunenchören der Kirchengemeinden Weene und Ihlow mitwirken. Dort ist auch Raum für ein Grußwort der Kirchenvorstandsvorsitzenden Gertrud de Witt-Windorf und eines Vertreters der Kommune Ihlow. Nach dem Gottesdienst wird das Gräberfeld eingeweiht werden. Der Posaunenchor wird dabei mitwirken.
Die Erweiterung des Friedhofs um ein Urnenfeld wurde erforderlich auf Grund der wachsenden Nachfrage nach pflegeleichten Grabstellen. Das Urnenfeld wurde dort angelegt, wo früher das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege gestanden hat. Das Ehrenmal wurde vor zwei Jahren umgesetzt und hat nun einen würdigen Platz neben der Friedhofkapelle gefunden. Am Volkstrauertag 2015 fand am neunen Standort die erste Gedenkfeier statt. Das Urnenfeld bietet Platz für 160 Urnen. Die Namen der dort Beigesetzten werden an der Stele auf kleine Bronzeplaketten angebracht werden. Auf kirchlichen Friedhöfen ist eine anonyme Bestattung nicht möglich. Die Ruhefrist auf dem Urnenfeld beträgt 30 Jahre. (Dann darf eine Grabstelle neu belegt werden.) Bei einer Umfrage (über den Gemeindebrief) bei den Mitgliedern der Kirchengemeinde wurde deutlich, dass neben dem Wunsch nach einem Urnenfeld auch der Wunsch nach einer Rasengrabfläche für Sargbestattungen immer wieder geäußert wurde. Diesem Wunsch ist die Kirchengemeinde nachgekommen. Auf dem alten Teil des Friedhofs nahe der Friedhofskapelle wurde ein Rasenfeld für Sargbestattungen angelegt. Das Kopfende der Grabstelle ist mit Zierkies so gestaltet, dass dort auch Blumenschalen abgestellt werden können. Zu jeder Grabstelle gehört auch ein kleines Denkmal.
Bei der Anlegung des Urnenfeldes haben sich Kirchenvorsteher und Mitglieder aus der Gemeinde ganz intensiv an den Arbeiten beteiligt.

Tauferinnerung mit allen Sinnen

Superintendent Tido Janssen besucht vorab Erlebnis-Raum Taufe in Wittenberg

Am 20. Mai 2017 wird in Wittenberg die Weltausstellung Reformation eröffnet. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ist dort mit dem Erlebnis-Raum Taufe vertreten. Jetzt gab es für die 50 Superintendentinnen und Superintendenten der Landeskirche, die zu einer Tagung in Wittenberg waren, eine Vorabführung. Unter den Premieren-Gästen war auch Superintendent Tido Janssen aus Aurich.

Auf 120 Quadratmetern können Besucherinnen und Besucher im „Erlebnis-Raum“ die Bedeutung von Taufe mit allen Sinnen erfahren, unter anderem in einer aufwendigen Videoinstallation. „Das Panorama-Kino erzeugt eine starke Wirkung“, sagte Tido Janssen. „Wie Wasser unsere Welt prägt und die Menschen verändern kann, wird in ganz dichter Atmosphäre gezeigt.“

Gleich im Eingangsbereich spürt man die besondere sphärische Atmosphäre. Blaues Licht und der flauschige Flokati-Teppich tragen dazu in dem früheren Ladenlokal entscheidend bei. Abseits des Trubels der Wittenberger Fußgängerzone können sich die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von Tablets, die in die blauen Sitzgelegenheiten eingelassen sind, über unterschiedliche Aspekte des Themas Taufe informieren. „Warum ist das traditionelle Taufkleid den Kindern meistens zu groß?“ lautet eine Frage im Tauf-Quiz. Grün leuchtet die passende Antwort auf: „Weil der Täufling im Laufe seines Lebens noch in das Kleid, ebenso wie in den Glauben hinein wachsen wird.“

Im letzten Ausstellungsraum, dessen Wände matt golden schimmern, steht in der Raummitte ein historisches Taufbecken. „Wir haben uns die Mühe gemacht, einen 500 Jahre alten und 500 Kilo schweren Taufstein hierher zu schaffen. Es gibt wohl kein passenderes Zeichen, um an 500 Jahre Reformation zu erinnern“, sagte Arend de Vries. An diesem alten Taufbecken werden ab dem 20. Mai Ehrenamtliche stehen und den Besucherinnen und Besuchern mit Wasser ein Kreuz auf die Stirn oder die Hand zeichnen.

Tido Janssen fühlte sich an Martin Luther erinnert. „Ich bin getauft!“ Das soll Luther mit Kreide auf den Tisch geschrieben haben, wenn ihn Zweifel an seiner Glaubensfestigkeit, an seinen theologischen Positionen und an seinem Tun plagten. „So tut es mir auch immer wieder gut, mich an meine Taufe zu erinnern.“ Am Ausgang bekam er denn auch ein Stück Kreide mit auf seinen Weg nach Aurich.

Neuer Prädikant im Kirchenkreis Aurich: Torsten Hoffmann

Am Ostermontag wurde in der St.-Johannis-Kirche in Sandhorst Torsten Hoffmann von Superintendent Tido Janssen als neuer Prädikant eingeführt. Torsten Hoffmann arbeitet bereits als Diakon in den beiden Gemeinden Sandhorst und Aurich-Lamberti. Nun hat er sich zusätzlich qualifiziert und seine Zusatzausbildung abgeschlossen. Damit hat er die Zulassung zur freien Wortverkündigung in den Gottesdiensten des Kirchenkreises Aurich und zur Austeilung des Abendmahls. Glückwünsche überbrachten im Anschluss an die Einführung die Kirchenvorsteherinnen Brigitte Thiele aus Sandhorst und Anneliese Daniel aus der Lambertigemeinde. Superintendent Tido Janssen freute dich über die Einführung: Er sagte: „Torsten Hoffmann ist die Prädikantentätigkeit eine persönliche Berufung. Ihm ist es ein Anliegen, das Evangelium heute in zeitgemäßen Formen weiterzusagen.“

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch einen Empfang in der Sandhorster Kirche.

Anhang: Foto Superintendent Tido Janssen und Diakon und Prädikant Torsten Hoffmann

(Foto: Jürgen Gawlick-Daniel)

Ostern – Hoffnung für das Leben

Am Ostersonntag predigte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr um 6.00 Uhr im „Raum der Spurensuche“ an der Klosterstätte Ihlow. Den 70 Gottesdienstbesuchern sagte Klahr: „Gott, der Schöpfer allen Lebens, hat seinen Sohn Jesus Christus vom Tod auferweckt. Die Botschaft der Auferstehung vermag dort Hoffnung zu schenken, wo wir selbst kaum damit rechnen. Auferstehung, neues Leben und Freude an der Gemeinschaft mit Gott beginnt am dunklen Ort und in der Erfahrung von Abschied und Trauer. Unsere Hoffnung ist, dass Christus die Welt verändert. Nicht die Mächtigen dieser Welt bestimmen über unser Leben, sondern Gott, auf den wir vertrauen, auch und gerade wenn die Nacht noch dunkel ist“, so Klahr. Die Ihlower-Klosterosternacht sei immer ein besonderes Erlebnis. „In diesem liturgischen Gottesdienst feiern wir die Auferstehung Christi. Dabei stehen die Erinnerung an unsere Taufe und das gemeinsame Abendmahl im Mittelpunkt, damit jeder von uns das Osterfest in seinem Leben spürt“, sagte der Regionalbischof.
„Der Geruch vom Rauch der Osterfeuer lag noch in der Luft, als wir uns am Ostermorgen auf den Weg durch den dunklen Wald zur Klosterstätte Ihlow machten“, erzählte Pastor Georg Janssen von der
Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ihlow. „Über den Bäumen leuchtete noch der Mond und in den Ästen zwitscherten schon die ersten Vögel. Der Raum der Spurensuche unterhalb der Klosterstätte war noch in Dunkel gehüllt und nur von einzelnen Kerzen erhellt. Wenn dann zu Beginn des Gottesdienstes die brennende Osterkerze hineingetragen wird, ist offensichtlich, der auferstandene Christus ist das Licht unseres Lebens. An diesem Licht wurden dann die kleinen Osterkerzen entzündet, die jeder Besucher bekommen hatte. Ein Meer aus Lichtern, fröhliche Lieder und österliche Texte verliehen der Osterfreude Ausdruck: Christus, das Licht der Welt, hat die Dunkelheit des Todes besiegt“, so Janssen. Acht Personen haben diesen Gottesdienst vorbereitet und daran mitgewirkt, darunter auch die Pastoren Georg Janssen (ev.-luth.) aus Ihlow und Michael Schlieker (ev.-ref.) aus Simonswolde. Der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Aurich hatte zu diesem Ostergottesdienst mit Abendmahl eingeladen.
Im Anschluss stand im Gemeindehaus der Kirchengemeinde in Ihlowerfehn ein Osterfrühstück bereit.
Die Klosterstätte Ihlow liegt in einem Wald acht Kilometer südlich von Aurich. Herzstück ist die sogenannte Imagination. Auf einer Länge von fast 70 Metern und einer Breite von bis zu 35 Metern bilden Stahl und Licht die Silhouette der früheren Kirche der untergegangenen Zisterzienserabtei „Schola Dei“ nach – zu Deutsch „Schule Gottes“.
Zur Imagination gehört der „Raum der Spurensuche“, der sich wie eine Krypta unterhalb des nachgebildeten Gotteshauses erstreckt. Dort befinden sich eine Ausstellung und ein neuer Altar. Hier haben die geistlichen Feiern in den „Stillen Räumen Ihlow“ ihren Platz.
Im Zuge der Reformation wurde das einzige Zisterzienserkloster Ostfrieslands aufgelöst, seine Kirche zerstört (1529). Zwischen 2005 und 2009 ist das frühere Gotteshaus mittels moderner Architektur neu errichtet worden. Träger der „Stillen Räume Ihlow“ ist der „Klosterverein Ihlow“. Kooperationspartner sind die Gemeinde Ihlow und der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Aurich. Neben Führungen und Ausstellungen finden an der Klosterstätte kulturelle, touristische sowie kirchliche Veranstaltungen statt.

Pastorin Bohlen verlässt Wiegboldsburer Gemeinde

Sabine Bohlen übernimmt Pfarrstelle in Wiesmoor / Kein Nachfolger in Sicht

hoj/ON  Wiegboldsbur/Wiesmoor. Sabine Bohlen, Pastorin der Kirchengemeinden Wiegboldsbur und Forlitz-Blaukirchen, zieht es nach Wiesmoor. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurde sie vom dortigen Kirchenvorstand einstimmig zur neuen Pastorin gewählt. Am 1. August wird Bohlen dort die zweite, eine halbe Pfarrstelle übernehmen. Weiterlesen!