Moordorf bekommt neue Pastorin

Katharina Herresthal beginnt ihren Dienst am 1. Advent 2019

Gute Aussichten für die Kirchengemeinde Moordorf: In der vergangenen Woche hat der Kirchenvorstand Katharina Herresthal auf die erste Pfarrstelle der Martin-Luther-Gemeinde Moordorf gewählt. Sie wird damit Nachfolgerin von Pastorin Heidrun Ott.

Dienstbeginn wird zum neuen Kirchenjahr am 1. Advent 2019 sein. Zuvor wird sich Katharina Herresthal den Mitgliedern der Kirchengemeinde vorstellen. Am Sonntag, dem 8. September 2019, wird sie um 17 Uhr einen Gottesdienst mit ihrer Aufstellungspredigt halten. Danach besteht eine Woche lang eine Einspruchsmöglichkeit gegen die Wahl des Kirchenvorstandes. Die Einführung von Katharina Herresthal ist für den 2. Advent am Nachmittag um 14.30 Uhr geplant.

Superintendent Tido Janssen, der die Wahl leitete, sagte anschließend: „Die Moordorfer dürfen sich glücklich schätzen. Ich freue mich, dass so schnell eine prima Lösung in Aussicht steht, die erste Pfarrstelle in Moordorf wieder zu besetzen. Katharina Herresthal wird dort mit Lust und Leidenschaft arbeiten.“

Auch im Kirchenvorstand herrschte große Freude nach der Wahl. Ida Klemme, stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, sagte: „Die Freude ist riesig bei uns. Wir erwarten Katharina Herresthal mit offenen Armen und Herzen.“

Katharina Herresthal ist 56 Jahre alt. Sie lebt verheiratet mit ihrem Mann angrenzend an Moordorf in Walle. Von dort aus wird sie auch ihren Dienst wahrnehmen. Zur Zeit koordiniert sie die Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Harlingerland und ist ehrenamtlich als Kirchenvorsteherin in der Lukasgemeinde Walle aktiv.

Sie selbst sagt: „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben und die vielen Menschen in Moordorf.“

Anhang: Foto mit Katharina Herresthal

Die Kraft des Gebetes Zehn Jahre Klosterstätte Ihlow

Ihlow. „Immer wenn ich hier bin, denke ich an die Mönche zurück, die hier gelebt haben, in einem der bedeutendsten Klöster Ostfrieslands, dem ersten Zisterzienserkloster in Ostfriesland“, sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr im Festgottesdienst zum zehnjährigen Jubiläum der Klosterstätte Ihlow. „Heute wollen wir unseren Dank vor Gott bringen für das, was in den vergangenen Jahren hier gewachsen ist“, sagte Klahr. Auch dankte er allen, die es ermöglicht haben, dass dieser Ort zehn Jahre lang zu einem lebendigen und duchbeteten Ort werden konnte.

„Wir spüren auch heute, dass Klöster über die Jahrhunderte hinweg Orte besonderer Anziehung und Ausstrahlung geblieben sind“, so Klahr.

„So einsam und zurückgezogen die Mönche auch lebten, sie wussten sich immer verbunden mit Christen in anderen Klöstern.“ Das habe den Blick geweitet für andere Menschen und Regionen.

„Die Geschichte des Klosters Ihlow verbindet uns auf wunderbare Weise auch mit der europäischen Geschichte. Das Netzwerk der Klöster der Zisterzienser erstreckte sich über ganz Europa“, sagte der Landessuperintendent für den Sprengel Ostfriesland-Ems.

„Wenn wir heute hier beten und singen, reihen wir uns ein in die Generationen vor uns und in das große Netzwerk all derer, die an Orten wie diesem Gott die Ehre geben“, sagte Klahr.

„Beten und arbeiten“ sei das Lebensmotto der Mönche. Dabei wüssten sie, dass aus dem Gebet eine enorme Kraft komme für die Arbeit und für die Aufgaben in der Welt.

„Klöster waren und sind in ihrem Wechsel von Gebet und Arbeit Orte der gelebten Frömmigkeit, der Bildung und der Gastfreundschaft“, so Klahr.

Den Festgottesdienst gestaltete der Regionalbischof gemeinsam mit Pastor Georg Janssen aus Ihlow. Die musikalische Begleitung

BU: (Foto: Georg Janssen)

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr predigte zum zehnjährigen Jubiläum an der Klosterstätte Ihlow.

Kirchenkreis Aurich reiste zum Kirchentag nach Dortmund

Fünf Tage verbrachten 55 Christen aller Generationen aus Aurich und Umgebung beim Kirchentag in Dortmund. Sie erlebten zum Beispiel Bibelarbeiten mit Eckart von Hirschhausen oder Margot Käßmann, Vorträge mit Bundeskanzlerin Merkel oder dem Friedensnobelpreisträger Dennis Mukwege aus dem Kongo und Konzerte mit Clemens Bittlinger, Maybebop oder Anna Loos. Jeder konnte sein eigenes Programm aus über 2000 Veranstaltungen zusammenstellen. Alle trafen sich gemeinsam wieder zum großen Abschlussgottesdienst im Dortmunder Fußballstadion. Dort musizierten einige Tausend Bläser und es predigte Pastorin Sandra Bils, die aus Victorbur stammt.

„Es war wieder ein großes Fest des Glaubens und ein tolles Gemeinschaftserlebnis mit so vielen anderen Menschen“, sagte Karin Wessels, die zusammen mit Herta Hinrichs-Dettmers und Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse diese Fahrt organisiert hatte.

Und was bleibt? Abiturgottesdienst des Ulricianums 2019

Viele Gottesdienstbesucher füllten am 28. Juni die Lambertikirche zum diesjährigen Abiturgottesdienst des Ulricianums. Annika Claaßen, Luisa Dunkmann, Marlene Onken, Julia Peters, Wiebke Thesinga und Dana Wittenberg aus dem Abi-Jahrgang hatten gemeinsam mit Rainer Heseding und Andreas Scheepker Texte, Gebete und Lesungen vorbereitet. Symbol des Gottesdienstes waren Muscheln, die für viele Lebenserfahrungen stehen, die von den Abiturienten im Laufe ihrer Schulzeit gesammelt werden konnten. Zu diesem hielten die Abiturientinnen eine Predigt. Sie ermutigten ihre Mitabiturienten, zuversichtlich in den neuen Lebensabschnitt aufzubrechen. Ein besonderer Glanzpunkt waren die Auftritte des Orchesters aus Schülern, Eltern, Lehrern und Ehemaligen des Ulricianums, die unter Leitung von Christoph Otto Beyer lebendig und ausdrucksstark musizierten. Jannik Gerdes begleitete den Gottesdienst mit festlicher Orgelmusik. So war der knapp vierzigminütige Gottesdienst ein schöner und inhaltsreicher Auftakt für die große Schulabschlussfeier.

Kreisfrauentreffen 2019

Ein voller Erfolg war das Kreisfrauentreffen am 6. Mai in Holtrop in der Gaststätte de Wall. Das Thema „Und wenn die Frauen gegangen wären. Von weiblicher Beharrlichkeit seit biblischen Zeiten bis heute“, lockte rund 200 Frauen an. Weiterlesen

Osterferienfreizeit auf Wangerooge

Von Samstag, den 13.04. bis zu Donnerstag, den 18.04. 2019 hatten sich 22 Teilnehmer/innen und 8 Teamer/innen unter der Leitung von Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse auf den Weg nach Wangerooge in das Haus des Oldenburgisches Erholungswerkes (OJE) gemacht. Die Osterferienfreizeit der Evangelischen Jugend für 8 bis 13jährige auf Wangerooge war ein großer Erfolg Weiterlesen