Kreisfrauentreffen 2019

Ein voller Erfolg war das Kreisfrauentreffen am 6. Mai in Holtrop in der Gaststätte de Wall. Das Thema „Und wenn die Frauen gegangen wären. Von weiblicher Beharrlichkeit seit biblischen Zeiten bis heute“, lockte rund 200 Frauen an. Gespannt verfolgten sie die dem Vortrag von Pastorin Düring-Hoogstraat, Victorbur. „Frauen haben oft mit Beharrlichkeit ihre Ziele vollendet“, so die Pastorin.
An Personen wie Katharina Zell, einer mutigen Frau der Reformation, oder Friederike Fliedner, die ein großes diakonisches Unternehmen in Düsseldorf Kaiserswerth aufgebaut hatte, verdeutlichte Düring-Hoogstraat ihre These. Der Kirchenchor Victorbur unter Leitung von Pastorin Düring-Hoogstraat begleitete die Veranstaltung. Die Kollekte ergab 542,00 Euro für die Karin-Vorberg-Stiftung.

Nach über 30 Jahren: Interessentenversammlung in Aurich-Oldendorf

In der Kirchengemeinde Aurich-Oldendorfhaben die Vorbereitungen für die im Sommer anstehende Pfarrstellenwiederbesetzung begonnen. Ende Mai wird Pastor Thomas Henneberger in den Ruhestand verabschiedet. Pastor Rainer Hecker wird nach mehr als drei Jahrzehnten Tätigkeit in Aurich-Oldendorf eine neue Aufgabe im Kirchenkreis Aurich übernehmen. In den vergangenen Wochen ist die Pfarrstelle bereits zur Wiederbesetzung ausgeschrieben worden.

Nach dem alten ostfriesischen Interessentenwahlrecht trafen sich jetzt die Inhaber und Repräsentanten dieses Wahlrechts. Das Interessentenwahlrecht ist eine ostfriesische Besonderheit. Es sichert den betreffenden Gemeinden bei jeder Stellenbesetzung das Mitwirkungs- und Wahlrecht. In Aurich-Oldendorf ist es an einen Hofbesitz im Ort gebunden. Zusätzlich haben in Aurich-Oldendorf alle Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher kraft Amtes das Interessentenwahlrecht.

Früher sorgten die „Interessenten“ für den Bau der Kirche und des Pfarrhauses. Deshalb durften sie anschließend auch mitbestimmen, wer die Pfarrstelle besetzte. Sie besaßen damit eine Art Patronatsrecht in ihrer Kirchengemeinde. Zusätzlich mussten sie auch den Lebensunterhalt der Pfarrfamilie sicherstellen.

Dies hat sich im Verlauf der Jahre grundlegend verändert. Deshalb erklärten die heutigen Interessenten folgerichtig auch den Verzicht auf ihr alleiniges Wahlrecht.

Die jetzige Interessentenversammlung, die Erste seit 1988, wurde von Superintendent Tido Janssen geleitet. Sie entschied einstimmig, dass das Wahlrecht für die jetzt anstehende Besetzung der Pfarrstelle auf die gesamte Kirchengemeinde übertragen wird.

Damit steht fest, dass zu einem späteren Zeitpunkt des Besetzungsverfahrens alle Gemeindeglieder Aurich-Oldendorfs bei der Wahl ihrer künftigen Pastorin oder ihres Pastors mitwirken dürfen.

Anhang: Foto von der Interessentenversammlung

Osterferienfreizeit der Evangelischen Jugend für 8 bis 13jährige auf Wangerooge ein gro ßer Erfolg

Von Samstag, den 13.04. bis zu Donnerstag, den 18.04. 2019 hatten sich 22 Teilnehmer/innen und 8 Teamer/innen unter der Leitung von Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse auf den Weg nach Wangerooge in das Haus des Oldenburgisches Erholungswerkes (OJE) gemacht.

Die Freizeitmitarbeiterinnen und Mitarbeiter war sehr motiviert und hatten zusammen mit Christine Kruse im Vorfeld in mehreren Teamsitzungen die Passions-und Ostergeschichte in vier Einheiten sowie die Freizeitangebote vorbereitet.

Nach der fast winterlichen Schiffsüberfahrt von Harlesiel nach Wangerooge wartete auf alle ein schmackhaftes Abendessen und heißer Tee im OJE. Gut gestärkt und aufgewärmt wurden die Zimmer bezogen und die Koffer ausgepackt. Im Anschluss stand ein in erstes Kennenlernen in der Gruppe und in den kleineren „Banden“an. Jede und jeder Teilnehmende wurde mit eine Sofortbildkamera fotografiert und gestalteten einen eigenen Wimpel mit dem die Zimmertüren geschmückt wurden. Im Anschluss fand die erste Abendandacht statt bevor alle müde ins Bett gingen.
Jeder Vormittag stand ganz in Zeichen des diesjährigen Freizeitmotto „Passion-und Ostergeschichte Jesu“. Zu jeder Einheit gab es entweder
– ein Anspiel als Einführung zum Thema der biblischen Geschichte
– eine biblische Geschichte, die jeweils mit einer anderen Methode kreativ erzählt wurde – verschiedenen Spiele, Lieder und ein Gebet
– in jeder Einheit wurde die Gestaltung eines eigenen Osterpanoramas fortgesetzt

Einheit Jesu Einzug in Jerusalem und das Abendmahl
Einheit Jesus im Garten Gethsemane
Einheit Kreuzweg Jesu und Kreuzigung
Einheit Ostern

Die jeweilige Abendandacht nahm noch einmal den Inhalt des Vormittages auf.

Insbesondere die Verbindung der biblischen Geschichten mit den verschiedenen Spielen, Bastel- und Kreativaktionen hat den Teilnehmer/innen gefallen. Mit großer Begeisterung haben sie gesungen.
Mit viel Spaß haben sie auch an den vielen Workshop-und Sportangeboten teilgenommen. Highlights waren die Fahrradtouren über die Insel, der Schwimmbadbesuch, das Klettern im Indoorspielpark, die Osterolympiade und das Spiel „Werwolf“.

In der Abschlussrunde wünschten sich fast alle, dass die Freizeit noch längere gehen könnte und so flossen auch Tränen als es wieder aufs Schiff ging.

Fotos und Bericht von Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse

Ev.-luth. Kirchenkreis Aurich
Superintendentur
Karin Wessels
Julianenburger Straße 23
26603 Aurich
Tel: 04941-2628
Fax: 04941-68459
Öffnungszeiten:
Mo – Fr. 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Mo – Do. 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr
www.kirchenkreis-aurich.de

Buchvorstellung in Strackholt

Der Strackholter Martin Labohm hat ein Buch über die Geschichte der St.-Barbara-Kirche seines Heimatdorfes geschrieben. Seit Jahrzehnten ist er seiner Kirche sehr verbunden und hat als früherer Bauunternehmer seine Gemeinde oft fachkompetent beraten. Auch die große Baumaßnahme im Jahr 2000 hat er täglich begleitet. Auf jeder Seite ist die Faszination und Ehrfurcht des Autors für dieses Gebäude zu spüren.

Nun wurde dieses liebevoll geschriebene und gestaltete Buch mit knapp 100 Seiten der Öffentlichkeit übergeben. Es kostet 20 Euro und ist in der Kirchengemeinde, in der Quade-Foelke-Apotheke in Strackholt und beim Autor zu bekommen.

Ehefrau Hanna Labohm hat alle Texte ihres Mannes für die Veröffentlichung vorbereitet und im Word-Format geschrieben.

Superintendent Tido Janssen und Pastor Bernd Battefeld bedankten sich bei beiden für diese verdienstvolle Arbeit. Sie würdigt ein außerordentlich schönes und geschichtsträchtiges sakrales Gebäude.

Das Projekt „Jugend MIT WIRKUNG“ erfolgreich gestartet

Fast 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kirchenkreis Aurich und dem Jugendzentrum Großefehn waren gespannt, was sie bei der Eröffnungsveranstaltung des Jugendprojektes „Jugend MIT WIRKUNG“ erwartet.

Eingeladen hatte der Ev.- luth. Kirchenkreisjugenddienst Aurich, das Landesjugendpfarramt aus Hannover und das Institut für Sozial-und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim. Sie begleiten auch das Projekt.

Die Ziele des Jugendprojektes sind, so Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse, dass junge Menschen ihre Lebenswelt unter die Lupe nehmen und erforschen, was ihnen und anderen Jugendlichen wichtig ist. Sie sollen entscheiden, wofür sie sich einsetzten wollen und gemeinsam ein Konzept für die Jugendarbeit in der Region Wiesmoor-Großefehn und in der Stadt Aurich entwickeln.

„Jugendforschung ohne Jugendliche, ist wie Fußballspielen ohne Ball“mit dieser Aussage unterstrich Prof. Dr. Wolfgang Schröer vom Institut für Sozial-und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim das Anliegen des Jugendprojektes „ Jugend MIT WIRKUNG“.

Auf Landkarten zeigten dann die Jugendlichen an welchen Orten sie sich gerne aufhalten und an welchen nicht. Diese Orte unterschieden sich von denen, die von beruflich in der Jugendarbeit tätigen Teilnehmern festgelegt wurden.

„Ich bin dort, wo ich freies WLAN habe“ so eine Äußerung eines Jugendlichen. „Ich bin oft am Bahnhof in Leer,weil ich von dort überall mit dem Zug hinkomme“, so die Meinung einer Jugendlichen.

„Wir müssen unsere Gemeindehäuser mit freiem WLAN ausstatten“, war ein erstes Fazit von Landesjugendpastorin Cornelia Dassler, die die Diskussion begleitete „Wir müssen überlegen, wie wir die Mobilität von Jugendlichen auf dem Land fördern“ war ein erstes Resümee von Landesjugendwartin Petra Piper-Rudkowski.

In den nächsten Wochen, werden Orte und Angebote, die es für Jugendliche gibt, erforscht und bewertet. Hierzu erhalten die Teilnehmenden Aufträge und Challenges von der Uni Hildesheim auf ihrem Handy.

Superintendent Tido Janssen bedankte sich bei Christine Kruse für die Initiierung und Koordination dieses Projektes und ist gespannt auf die ersten Ergebnisse , die Anfang Juni vorliegen sollen.

Jugendliche, die mitmachen möchten, können sich bei Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse unter der Telefonnummer 04941/61441 oder per Email: christine.kruse@kjd-aurich.de melden.

IGS Aurich bei Tagen zur Orientierung in der Jugendbildungsstätte Asel

Von 6 auf 2,5 verbessert
Die „Tage zur Orientierung“ sind in der Ev. Jugendbildungsstätte Asel längst ein Renner. Zahlreiche Schulen haben in den letzten Jahren bereits an diesem bewährten, dreitägigen Programm für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 teilgenommen. Für die IGS Aurich war es allerdings Premiere. Mit insgesamt 4 Klassen besuchten sie erstmals die Tage zur Orientierung als außerschulisches Lernprojekt. Sie setzten sich mit Fragen auseinander wie z.B. „Welche Personen haben mich geprägt? Was ist mir wichtig im Leben? Welche Eigenschaften zeichnen mich aus? Was möchte ich in meinem Leben erreichen?“
Eine Teilnehmerin, wurde von ihrer Gruppenleiterin am ersten Tag gefragt, mit welcher Schulnote sie ihre Stimmung in Bezug auf ihre Motivation benoten würde. Die Antwort war für die Leiterin ernüchternd, es war eine glatte 6. Allerdings verbesserte sich die Note täglich, so dass am Abreisetag die Schülerin immerhin eine 2,5 vergab.
Die 86 Schülerinnen und Schüler der IGS Aurich waren jeweils in 2 Klassen angereist, so dass das Orientierungsseminar insgesamt zwei Mal durchgeführt wurde. Ulrich Menzel, Lehrer an der IGS Aurich, sowie seine Kolleginnen und Kollegen, waren mit dem Verlauf und den Inhalten der Veranstaltung sehr zufrieden.

Die Tage zur Orientierung sind ein Angebot für 9. Und 10. Klassen, das von der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finanziell gefördert wird. Das Besondere des Seminars besteht darin, dass die pädagogischen Einheiten nicht von Hauptamtlichen, sondern von jugendlichen Mitarbeitenden der Ev. Jugend durchgeführt werden. Sie wurden geschult und unterstützt von Christine Kruse, Kirchenkreisjugendwartin im Kirchenkreis Aurich, von Matthias Conrad, Kirchenkreisjugendwart im Kirchenkreis Harlingerland sowie von Thomas Scheurenbrand, dem Bildungsreferenten der Jugendbildungsstätte Asel.

Fotos von Christine Kruse, Einverständnis zum Abdruck wurde gegeben

Passionsandachten in Wiesmoor und Umgebung

Start heute um 19 Uhr in der Kreuzkirche Marcardsmoor

Die Passions- und Osterzeit ist eine schöne Gelegenheit, um inne zu halten, Hoffnung zu schöpfen und im beginnenden Frühling dem Licht entgegen zu gehen. An den sieben Donnerstagen vor Ostern laden die Gemeinden im Kirchspiel Wiesmoor immer um 19 Uhr zu Passionsandachten ein. Die Andachten sind etwa 30 Minuten lang, haben keine lange Predigt, sondern Musik, Gemeinschaft, Gebet und den ein oder anderen guten Gedanken: Weiterlesen