Buchvorstellung in Strackholt

Der Strackholter Martin Labohm hat ein Buch über die Geschichte der St.-Barbara-Kirche seines Heimatdorfes geschrieben. Seit Jahrzehnten ist er seiner Kirche sehr verbunden und hat als früherer Bauunternehmer seine Gemeinde oft fachkompetent beraten. Auch die große Baumaßnahme im Jahr 2000 hat er täglich begleitet. Auf jeder Seite ist die Faszination und Ehrfurcht des Autors für dieses Gebäude zu spüren.

Nun wurde dieses liebevoll geschriebene und gestaltete Buch mit knapp 100 Seiten der Öffentlichkeit übergeben. Es kostet 20 Euro und ist in der Kirchengemeinde, in der Quade-Foelke-Apotheke in Strackholt und beim Autor zu bekommen.

Ehefrau Hanna Labohm hat alle Texte ihres Mannes für die Veröffentlichung vorbereitet und im Word-Format geschrieben.

Superintendent Tido Janssen und Pastor Bernd Battefeld bedankten sich bei beiden für diese verdienstvolle Arbeit. Sie würdigt ein außerordentlich schönes und geschichtsträchtiges sakrales Gebäude.

Das Projekt „Jugend MIT WIRKUNG“ erfolgreich gestartet

Fast 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Kirchenkreis Aurich und dem Jugendzentrum Großefehn waren gespannt, was sie bei der Eröffnungsveranstaltung des Jugendprojektes „Jugend MIT WIRKUNG“ erwartet.

Eingeladen hatte der Ev.- luth. Kirchenkreisjugenddienst Aurich, das Landesjugendpfarramt aus Hannover und das Institut für Sozial-und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim. Sie begleiten auch das Projekt.

Die Ziele des Jugendprojektes sind, so Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse, dass junge Menschen ihre Lebenswelt unter die Lupe nehmen und erforschen, was ihnen und anderen Jugendlichen wichtig ist. Sie sollen entscheiden, wofür sie sich einsetzten wollen und gemeinsam ein Konzept für die Jugendarbeit in der Region Wiesmoor-Großefehn und in der Stadt Aurich entwickeln.

„Jugendforschung ohne Jugendliche, ist wie Fußballspielen ohne Ball“mit dieser Aussage unterstrich Prof. Dr. Wolfgang Schröer vom Institut für Sozial-und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim das Anliegen des Jugendprojektes „ Jugend MIT WIRKUNG“.

Auf Landkarten zeigten dann die Jugendlichen an welchen Orten sie sich gerne aufhalten und an welchen nicht. Diese Orte unterschieden sich von denen, die von beruflich in der Jugendarbeit tätigen Teilnehmern festgelegt wurden.

„Ich bin dort, wo ich freies WLAN habe“ so eine Äußerung eines Jugendlichen. „Ich bin oft am Bahnhof in Leer,weil ich von dort überall mit dem Zug hinkomme“, so die Meinung einer Jugendlichen.

„Wir müssen unsere Gemeindehäuser mit freiem WLAN ausstatten“, war ein erstes Fazit von Landesjugendpastorin Cornelia Dassler, die die Diskussion begleitete „Wir müssen überlegen, wie wir die Mobilität von Jugendlichen auf dem Land fördern“ war ein erstes Resümee von Landesjugendwartin Petra Piper-Rudkowski.

In den nächsten Wochen, werden Orte und Angebote, die es für Jugendliche gibt, erforscht und bewertet. Hierzu erhalten die Teilnehmenden Aufträge und Challenges von der Uni Hildesheim auf ihrem Handy.

Superintendent Tido Janssen bedankte sich bei Christine Kruse für die Initiierung und Koordination dieses Projektes und ist gespannt auf die ersten Ergebnisse , die Anfang Juni vorliegen sollen.

Jugendliche, die mitmachen möchten, können sich bei Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse unter der Telefonnummer 04941/61441 oder per Email: christine.kruse@kjd-aurich.de melden.

IGS Aurich bei Tagen zur Orientierung in der Jugendbildungsstätte Asel

Von 6 auf 2,5 verbessert
Die „Tage zur Orientierung“ sind in der Ev. Jugendbildungsstätte Asel längst ein Renner. Zahlreiche Schulen haben in den letzten Jahren bereits an diesem bewährten, dreitägigen Programm für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 teilgenommen. Für die IGS Aurich war es allerdings Premiere. Mit insgesamt 4 Klassen besuchten sie erstmals die Tage zur Orientierung als außerschulisches Lernprojekt. Sie setzten sich mit Fragen auseinander wie z.B. „Welche Personen haben mich geprägt? Was ist mir wichtig im Leben? Welche Eigenschaften zeichnen mich aus? Was möchte ich in meinem Leben erreichen?“
Eine Teilnehmerin, wurde von ihrer Gruppenleiterin am ersten Tag gefragt, mit welcher Schulnote sie ihre Stimmung in Bezug auf ihre Motivation benoten würde. Die Antwort war für die Leiterin ernüchternd, es war eine glatte 6. Allerdings verbesserte sich die Note täglich, so dass am Abreisetag die Schülerin immerhin eine 2,5 vergab.
Die 86 Schülerinnen und Schüler der IGS Aurich waren jeweils in 2 Klassen angereist, so dass das Orientierungsseminar insgesamt zwei Mal durchgeführt wurde. Ulrich Menzel, Lehrer an der IGS Aurich, sowie seine Kolleginnen und Kollegen, waren mit dem Verlauf und den Inhalten der Veranstaltung sehr zufrieden.

Die Tage zur Orientierung sind ein Angebot für 9. Und 10. Klassen, das von der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finanziell gefördert wird. Das Besondere des Seminars besteht darin, dass die pädagogischen Einheiten nicht von Hauptamtlichen, sondern von jugendlichen Mitarbeitenden der Ev. Jugend durchgeführt werden. Sie wurden geschult und unterstützt von Christine Kruse, Kirchenkreisjugendwartin im Kirchenkreis Aurich, von Matthias Conrad, Kirchenkreisjugendwart im Kirchenkreis Harlingerland sowie von Thomas Scheurenbrand, dem Bildungsreferenten der Jugendbildungsstätte Asel.

Fotos von Christine Kruse, Einverständnis zum Abdruck wurde gegeben

Passionsandachten in Wiesmoor und Umgebung

Start heute um 19 Uhr in der Kreuzkirche Marcardsmoor

Die Passions- und Osterzeit ist eine schöne Gelegenheit, um inne zu halten, Hoffnung zu schöpfen und im beginnenden Frühling dem Licht entgegen zu gehen. An den sieben Donnerstagen vor Ostern laden die Gemeinden im Kirchspiel Wiesmoor immer um 19 Uhr zu Passionsandachten ein. Die Andachten sind etwa 30 Minuten lang, haben keine lange Predigt, sondern Musik, Gemeinschaft, Gebet und den ein oder anderen guten Gedanken: Weiterlesen

Mozarts letztes Geheimnis

Am Sonntag, 17. März 2019, wird in der Lambertikirche Aurich um 17 Uhr das berühmte Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Vorher singt die Lambertikantorei die Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mir“ von Johann Sebastian Bach. Mitwirkende sind neben der Kantorei das Ensemble la festa musicale  und die Gesangssolisten Stephanie Henke (Sopran), Ilona Ziesemer- Schröder (Alt), Clemens C. Löschmann (Tenor) und Andreas Heinemeyer (Bass).Die Gesamtleitung hat Kantor Maxim Polijakowski. Weiterlesen