Dinner für Dich – Bundestagsabgeordneter Johann Saathoff stellte sich den Fragen der Juge ndlichen

Das diesjährige „Dinner Für Dich“ der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Aurich übertraf alle Erwartungen. Fast 90 in der Jugendarbeit tätige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen an diesem „Danke-Schön-Abend“ teil. Als „die Stars des Abend“ schritten die jugendlichen Ehrenamtlichen über den roten Teppich. Ein Blitzlichtgewitter erwartete sie schon. Anschließend nahmen sie an den festlich gedeckten Tischen im Kirchenraum der Ev.-luth. Paulus-Kirche in Aurich-Kirchdorf Platz.

„Mit diesem Dinner bedanken wir uns ganz herzlich bei euch für die vielen Stunden, die ihr im vergangenen Jahr sowohl in den Kinder- Konfirmanden -und Jugendgruppen eurer Kirchengemeinden als auch in der Evangelischen Jugendarbeit im Kirchenkreis geleistet habt“, sagte Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse zu Beginn der Veranstaltung.

Mit einem herzlichen Applaus wurde der Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff von den Jugendlichen begrüßt. „Ich freue mich, dass ich bei dieser Feier die Gelegenheit habe, die Ehrenamtlichen der Evangelischen Jugend kennenzulernen“ und Herr Saathoff ergänzte „Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft und muss besonders gewürdigt werden.“

„Nicht nur die Gemeinschaft beim Essen ist wichtig, sondern auch die Gemeinschaft mit Gott und Jesus an diesem Abend“ Mit diesen Worte leitete Diakonin Sandra Stelzenberger die Feier des Abendmahls ein. Es war ein feierlicher Moment, als die Jugendlichen sich Brot und Traubensaft reichten und Herrn Saathoff mit einbezogen, der sich mitten unter ihnen gesetzt hatte.

Beim anschließenden Dinner wurden die Vorspeise als auch die Getränke durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Tischen serviert. Eine Diashow mit den Bildern des vergangenen Jahres weckte Erinnerung an viele tolle Aktionen.

Kirchenkreisjugendpastor Ulrich Menzel stellte Johann Saathoff in einem kurzen Interview vor und befragte ihn zu seinen Aufgaben als Bundestagsabgeordneter. Im Anschluss richteten die Jugendliche viele Fragen an Herr Saathoff, welcher er zum Teil sehr persönlich beantwortete.
„Warum müssen Schüler die Buskosten selber tragen, wenn sie auf eine weiterführende Schule gehen? Wann gibt es ganz Ostfriesland schnelles Internet? „Wie sieht er die Zukunft der Jugendlichen in Ostfriesland? Wie hätte er reagiert, wenn er Landtagsabgeordneter in Thüringen wäre?“ Auch Privates wurde gefragt: „Welche Musik hören Sie“ oder „Gehen sie zur Kirche und glauben Sie an Gott?“ Herr Saathoff antwortete: „Für mich war das Abendmahl mit Euch ein besonderer Moment und aus solchen Momenten schöpfe ich Kraft für meine Arbeit als Politiker.“ Ein Jugendlicher meinte zum Schluss: “So habe ich mir einen Bundestagsabgeordneten nicht vorgestellt. Ich finde es toll, dass er auf unsere Fragen eingegangen ist und sich so viel Zeit genommen hat“

Nach dem Essen überreichten die Diakone Oltmann Buhr und Torsten Hoffmann den 33 Jugendlichen, die im Januar ihre „Team4u“-Ausbildung abgeschlossen hatten, in diesem festlichen Rahmen unter dem tosenden Beifall der anwesenden Jugendlichen ihre Zertifikate. Musikalisch wurde der Abend von Günther und Marietta Meffert begleitet.

Text und Bilder Kirchenkreisjugendwartin Christine Kruse

Susanne Triebler als Pastorin in Moordorf eingeführt

Innerhalb weniger Wochen hat die Gemeinde nun schon zum zweiten Mal Grund zur Freude

"Es grenzt fast an ein Wunder, dass zwei Pfarrstellen in so kurzer Zeit neu besetzt werden konnten", freute sich Superintendent Tido Janssen am Sonntag während seiner Ansprache zur Einführung von Susanne Triebler in die zweite Pfarrstelle der lutherischen Kirchengemeinde Moordorf. "Herzlich Willkommen in Ostfriesland", hieß es vielfach von Kirchenvorstand, Chören und Gemeinde am Sonntagnachmittag. Der Chor des Kindergottesdienstes hatte eigens zwei Lieder umgedichtet und für die neue Pastorin Bilder gemalt. Der Gospelchor sang ebenfalls und die Gemeinde applaudierte lange und innig, als sich Susanne Triebler nach dem Einführungssegen zur Gemeinde umdrehte. In ihrer anschließenden Predigt ermunterte die Pastorin ihre neue Gemeinde, achtsam mit der geschenkten Lebenszeit umzugehen. Diese sei ein wertvolles Gut, dass man teilen und nutzen solle. Susanne Triebler war zuvor 17 Jahre Pfarrerin in Wittlich, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Trier. Von Moordorf bis Wittlich sind es immerhin 470 Kilometer. "Toll, dass Sie die weite Reise auf sich genommen haben", rief Superintendent Janssen den mitgereisten Presbytern aus Wittlich und ihren Familien zu. Presbyter bedeutet "Älteste" und ist die offizielle Bezeichnung der Kirchenvorsteher in der Rheinischen Kirche. Dass den Presbytern der Abschied von ihrer beliebten Pfarrerin schwer fällt, war ihnen in den Gruß- und Segensworten anzumerken. Sie freuten sich aber auch mit Familie Triebler über den Neuanfang in der Wahlheimat Ostfriesland. "Wir waren schon immer Ostfriesland-Fans", betont Susanne Triebler, deren Amt nun Pastorin und nicht mehr Pfarrerin heißt. Auch das ein Unterschied zur Rheinischen Landeskirche. Die Familie wurde herzlich willkommen geheißen mit Bogen und vielen freundlichen Gesten. "Die Moordorfer haben offene Herzen und freuen sich sehr auf die Zeit mit den beiden neuen Pastorinnen", betonte die Vorsitzende des Kirchenvorstands Ida Klemme. Pastorin Katharina Herrestahl, die im Dezember in die erste Pfarrstelle der Gemeinde eingeführt wurde freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit: "Endlich eine Kollegin", sagte sie augenzwinkernd während des Festgottesdienstes. Im Pfarrhaus in Moordorf brennt nun wieder Licht!

Bildunterschrift (von links): Pastorin Katharina Herresthal, Pastorin Susanne Triebler, Superintendent Tido Janssen. Foto: Martin Kaminski

Kirchenkreis Aurich verabschiedete Heinrich Hillen in den Ruhestand

„Heinrich Hillen hat der Diakonie in unserer Region über Jahrzehnte ein markantes Gesicht gegeben.“ So dankte Superintendent Tido Janssen dem langjährigen Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Aurich und der Fachambulanz Sucht im Kirchenkreisverband Ostfriesland-Nord.

Angefangen hatte Heinrich Hillen als Suchttherapeut, der ambulante Reha-Maßnahmen durchführte. Über 25 Jahre war er zusätzlich als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung im Kirchenkreis Aurich tätig. Dort setzte er sich für vielfältige Belange der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Dabei lernte er das gesamte Spektrum der kirchlichen Arbeit kennen: vom Küster, Organist und Friedhofsmitarbeiter, den Mitarbeitenden im ambulanten Pflegedienst bis zu Verwaltungsangestellten hat er in alle Arbeitsbereiche Einblicke gewonnen.

2013 hat er dann den Chefposten im Diakonischen Werk und dem Suchtbereich übernommen. Damit hatte er auch mit zwei Landkreisen zu tun, denn die Fachambulanz Sucht hat drei Standorte in Ostfriesland: in Aurich und Norden und auch in Wittmund. So wurde Heinrich Hillen auch vom ersten Kreisrat des Landkreises Wittmund, Uwe Cassens, und von der stellvertretenden Landrätin des Landkreises Aurich, Antje Harms, verabschiedet. Antje Harms würdigte Heinrich Hillen als verlässlichen und kompetenten Gesprächspartner in zahlreichen Bereichen, in denen die Diakonie mit dem Landkreis sehr gut zusammenarbeitet.

Zahlreiche Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen, aber auch Ehrenamtliche, die beispielsweise bei der Auricher Tafel mitarbeiten waren zum Abschied in die Auricher Lamberti-Kirche gekommen.

Diakonie-Pastorin Christiane Schuster-Scholz und Superintendent Tido Janssen entpflichteten Heinrich Hillen von seinen dienstlichen Aufgaben und segneten ihn für seinen weiteren Lebensweg.

Anhang: Foto (von links) mit Heinrich Hillen und Superintendent Tido Janssen

Vielen Dank und herzliche Grüße,

Tido Janssen

Zusätzliche Information:

Fachstellen und Arbeitsbereiche der Diakonie im Kirchenkreis Aurich

Kirchenkreissozialarbeit, Ehe- und Lebensberatung, Schuldnerberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Hebammenzentrale, Anlaufstelle für Straffällige, Kurenberatung, Trauerberatung, AIDA-Projekt, Altenwohnanlage Dietrich-Bonhoeffer-Haus, die Auricher Tafel.

Fachstelle im Kirchenkreisverband Ostfriesland-Nord:

Fachambulanz Sucht mit Suchtberatung und Präventionsarbeit

Pädagogische Handeln bei Kindeswohlgefährdung

Fortbildung des Kirchenkreisjugenddienstes Aurich
Ehrenamtliche aus dem Kirchenkreis Aurich bildeten sich weiter

Teilnehmende aus unterschiedlichen ehrenamtlichen und beruflichen Tätigkeitsbereichen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Kirchenvorsteherinnen und Tagesmütter nahmen am Donnerstag, den 21. November an einer dreistündigen Fortbildung über Kindeswohlgefährdung des Ev.-luth. Kirchenkreisjugenddienstes Aurich teil.

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